Liebe und Altern

3 Dez

Dieser Beitrag müsste vom Zeitablauf her den Vorrang vor den anderen Beiträgen haben.

Unser erstes Projekt war das Thema „Liebe und Altern“. Zu diesem Thema hatten wir, der Medienclub Leipziger Löwen, uns die Filme „Irina Palm“ und „Wolke 9“ angesehen. Wir haben über beide Filme sehr intensiv, teilweise auch kontrovers, diskutiert, besonders unter dem Aspekt, was hat uns der Film über Liebe und Altern gesagt. Meinungen und Ideen wurden darüber ausgetauscht, was würden wir an bestimmten Szenen im Film ändern, um das Thema Liebe und Altern besser darzustellen.

Aus dieser Diskussion heraus entstanden zum Film „Irina Palm“ drei, im Text und teilweise auch im Bild, neu gestaltete Szenen.

Zu „Wolke 9“ wurde der Beginn des Filmes, die nähere Bekanntschaft zwischen Inge und Karl,  ganz neu in Szene gesetzt. Mit einigem Aufwand, aber auch mit viel Humor, hat fast das gesamte Team der Leipziger Löwen an der Produktion der Filmaufnahme mitgewirkt.

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Eine Antwort to “Liebe und Altern”

  1. khennig3 3. Dezember 2010 um 17:42 #

    „Irina Palm“ – ein Film der bewegt!
    Zeigt er doch zu welchen Überwindungen ein Mensch fähig ist, der nach einem Ausweg aus einer Notlage sucht.
    Auch wenn der Film im Medienclub vorrangig unter dem Thema Liebe und Altern gesehen werden sollte, für mich war das nur ein Nebenschauplatz. Zugegeben, Maggie und Miki kommen sich im Film immer näher bis zum Happy End, aber das war nicht der wichtigste Teil des Films.
    Beeindruckend war doch, wie Maggie nach einen Weg sucht, um das Geld für die notwendige Reise der Familie zur weiteren Behandlung ihres schwer kranken Enkels aufzutreiben. Ohne die bestehende Notlage hätte sie ganz sicher nicht den Job im Sex-Club angenommen, nachdem alle anderen Möglichkeiten ihr verschlossen blieben.
    Beeindruckend wie aus der ursprünglich grauen Maus Maggie eine selbstbewusste Persönlichkeit wurde.
    Die Figur der „Irina“ wurde hervorragend und glaubhaft durch Marianne Faithfull dargestellt.
    Bemerkenswert auch die Wandlung von Maggies Schwiegertochter Sarah. Am Anfang abweisend, ja fast ablehnend gegenüber ihrer Schwiegermutter, musste sie erkennen, welche Mühen Maggie auf sich genommen hat, welche Überwindung es sie gekostet haben muss den Job anzunehmen, um ihren Enkel zu retten. Mit dieser Erkenntnis hat sie grenzenloses Vertrauen zu Maggie, das sich im Satz „.. sag mir das Olly wieder gesund wird..“ widerspiegelt.
    Maggies Sohn Tom zeigt eher ein negatives Verhalten. Er tut nichts für die Rettung seines Sohnes, er resigniert nur noch. Deshalb ist seine Reaktion gegenüber seiner Mutter unverständlich.
    Wie sagt Sarah zu ihrem Mann „.. du bist so was von scheinheilig..“. Das trifft voll den Kern!
    Diese Scheinheiligkeit von Mitmenschen begegnet uns doch oft im täglichen Leben, wo Menschen über Handlungen anderer ein Urteil fällen, ohne das Motiv für dieses Handeln zu kennen, oder darüber nachzudenken, warum das so ist.

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