Ulrich: Bin noch immer neugierig auf das Leben und seine Herausforderungen

5 Nov

05.11.2015

Warum ich  bei den Löwen bin? Ulrich antwortet!

Die schönsten Kindheitserinnerungen für mich sind verbunden mit den von Oma erzählten Geschichten.
Wir Kinder wollten immer hören, wie es „früher einmal war“.

Die Situation:

Feierabendstunde, die nach dem 2. Weltkrieg im Sommer auf dem Dorf noch vor der Haustür verbracht wurden. Oma hat dann immer aus ihrem Leben erzählt. Für mich waren ihre Erlebnisse „Abenteuer“ und „Märchen“. Heute weiß ich, es war diese Art des Erlebnis- und Gedankenaustausches mit Oma, die meine Einstellung zum heute sogenannten „Generationsproblem“ geprägt hat. Meine Erkenntnis: Keiner ist nur der Schwache, Lernende bzw. Überlegene, Belehrende. Für mich sind Generationsbeziehungen ein spannendes Wechselverhältnis voller Überraschungen.

Oma hat mit ihren „Geschichten“ einen Anteil daran, dass ich später Lehrer geworden bin. Fächer: Deutsch und Geschichte. In all den Berufsjahren hatte ich Spaß daran, mich nebenbei vielfältig „auszuprobieren“. So gehörte ich zum Beispiel einem Laienschauspielerensemble an.

Leselust_Ulrich Rocke_640px

Nach der Pensionierung hat es mir große Freude gemacht, unter Anleitung des Leipziger Vereins „Leselust“ als Märchenerzähler in Kitas mit Kindern zu arbeiten.

 

 

Vor 6 Jahren bin ich auf die Arbeit des Medienclubs Leipziger Löwen aufmerksam gemacht worden. Seitdem habe ich mich an all seinen Projekten aktiv beteiligt.

Beispiele dafür:

Mich spricht bei der Arbeit im Rahmen des Medienclubs besonders an:

  • die ergebnisorientierte Arbeitsatmosphäre bei den regelmäßig stattfindenden Treffen
  • die Vielfalt der Themen, die bearbeitet werden und die garantieren, dass sich alle mit ihren Fähigkeiten, Erfahrungen und Vorstellungen einbringen können
  • die generationsübergreifende personelle Zusammensetzung der Gruppe, die zu einem lebhaften Gedankenaustausch führt
  • die jugendliche und engagierte Leitung der Gruppe
  • der verständnisvolle Umgang miteinander, der zu einer aktiven Mitarbeit anregt

Fazit:

Meine Mitarbeit bei den Leipziger Löwen hat mich nicht jünger gemacht. Sie hält mich aber „in Schwung“ und spornt den älter gewordenen Lehrer an, sich und seine Erahrungen sinnvoll in die Projektarbeit einzubringen.

Ich lerne dabei Neues, setze mich mit anderen Ideen und Ansichten auseinander, fühle mich gebraucht und bin deshalb zufriedener.

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