Teilnahme am EPALE Barcamp

2 Mai

Am 20. April 2018 waren wir Löwen Teilnehmer in der Volkshochschule Leipzig beim EPALE Barcamp

Digitalisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens gestalten – Medienkompetenz in der Erwachsenenbildung

Epale ist eine tolle, mehrsprachige, offene Community für Lehrkräfte, Wissenschaftler/innen, Politiker/innen und alle, die beruflich mit Erwachsenenbildung in Europa zu tun haben.
Barcamp ist eine Veranstaltungsform, bei der es keine feste Tagungsordnung gibt. Diese wird erst zu Beginn der Veranstaltung festgelegt.

Wir hatten die Möglichkeit, uns mit einer Projektausstellung  zu beteiligen. Diese sollte darstellen, wie man Digitalisierung intergenerationell leben kann:

  • Jeder bringt sich ein (eigene Hintergründe)
  • Alle lernen von allen (auch Medien)
  • Learning by doing

Unser Stand

wurde so gestaltet, dass er einen Einblick in unsere Arbeit als auch in die Ergebnisse früherer Projekte gab.

Wir haben ein Video gedreht, welches Daniel vor dem Computer zeigt, wie er in unserem Blog surft. Dazu geht er zu einem  Video des Projektes  „Appetit auf Ehrenamt“„Appetit auf Ehrenamt“, welches Erika beim Käsebohren zeigt, schaut sich Fotos von unseren Ausflügen Fotos von unseren Ausflügen und dem Hörgeschichten-Projekt an. Das Video läuft als Endlosschleife.

Weiterhin haben wir 2 Paar Kopfhörer bereitgestellt, mit denen sich die Besucher die Audios

  • Gerd nimmt Abschied
  • Charlotte erinnert an alte Schönheit
  • Ulrich außer Rand und Band (Ringcafé)
  • Eva reist schwarz (Hauptbahnhof)

unseres aktuellen Projektes „Ich höre was, was du nicht siehst – ein Rundgang mit den Ohren durch Leipzig“ anhören konnten.

Insgesamt hatten wir nicht ganz den Zuspruch, den wir uns vorgestellt hatten, leider. Es blieb einfach zu wenig Zeit, um sich in den Pausen zwischen Essen und Verschnaufen, mit den Ständen zu beschäftigen. Dennoch ergaben sich einige anregende Gespräche.

Ein Gespräch mit einem Politiker

ist uns noch deutlich in Erinnerung.

Er lobte uns dafür, dass wir alten Leuten die digitalen Medien näher bringen würden. Das wiesen wir strikt von uns und erklärten ihm unser Konzept, dass wir uns alle altersübergreifend gemeinsam mit Medien beschäftigen und sie selbst herstellen, um an der Gesellschaft teilzuhaben. Dass wir Medienkompetenz nebenher erwerben, nicht als reine technisch-funktionale Nutzungskompetenz von einem Gerät.
Er monologisierte über ältere Damen, die zu Hause nur Fernsehen würden… Woraufhin wir versuchten ihn zu überzeugen, dass dies doch auch möglich sein müsse das Internet zu meiden. Dass durch das Fernsehen doch die Möglichkeit zur Diskussion und Informiertheit möglich wäre.
Als er dann anfing, von seinen Plänen zu berichten, alle behördlichen Gänge ins Internet verlagern zu wollen und dass dann Projekte wie unseres genau das Richtige wären, platzte uns gänzlich die Hutschnur und wir redeten vehement auf ihn ein: dass Digitalisierung nicht alternativlos sein dürfe, dass er so unnötige Benachteiligung schaffen würde und diskriminierend denen gegenüber handeln würde, die Vorgänge persönlicher Art aus datenschutzrechtlichen Bedenken lieber Offline erledigen.
Aber sprich mit der Kuh französisch… Wir haben die Hoffnung, dass er wenigstens einen Gedanken aus unserem Gespräch mitgenommen hat. Wir haben jedenfalls mitgenommen, dass es noch ein langer, beschwerlicher Weg ist, Projekte wie unseres zu etablieren.

 

Der Ablauf der Veranstaltung

hat uns insgesamt nicht überzeugt.

Die Einführungsveranstaltung bildete die Festlegung der einzelnen Workshops und einer viel zu langen Vorstellungsrunde (bei rund 100 Teilnehmern wusste ich am Schluss nichts mehr, da halfen auch die formulierten Hashtags nicht weiter… #viel-zu-lang-alles). Ich habe an einem Workshop zu Tipps zur professionellen Videogestaltung teilgenommen. Inhaltlich war dieser leider wenig professionell. Anstatt guter Hinweise wurde z.B. zu „Stativen“ aus Klopapierrollen geraten und Handyvideos als qualitativ ausreichend dargestellt. Wir arbeiten professioneller! Auch die anschließende Diskussion verlief eher nach dem Motto: jeder sagt, was er denkt.

Fazit

Wir haben uns sehr gefreut, dass Caroline uns eingeladen hat und wir mit dabei sein durften. Eine Konferenz als Barcamp, so wie wir es erlebt haben, ist aus unserer Sicht nicht zielführend. Es fehlte die fachliche Tiefe. Sinnvoller wäre, den ersten Teil als vorbereitete Vorträge zu gestalten und im zweiten Teil

P1220585 - Kopie

Diskussionsrunden dazu, auch im weitesten Sinne, durchzuführen.

Für unsere weitere Arbeit konnten wir leider wenige Anregungen mitnehmen, dafür einige Kontakte knüpfen und wir nehmen den Kampfgeist mit, weiter zu machen.

 

Autor: Sabine mit Einschub von Rebekka

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HINWEIS:
Hier folgt seit Neuestem zugeschaltete Werbung der Seite „WordPress“,
auf die wir keinerlei Einfluss haben!
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