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Zu Gast bei Hundertwasser und den Halbkugeln

28 Feb

Nach einer etwas turbulenten Terminfindung folgten wir nun Mitte Februar endlich der Einladung der „Magdeburger Halbkugeln“ und fuhren in kleiner Besetzung nach Sachsen-Anhalt (Rebekka, Ulrich, Susan, Florian und Caroline).

Im neu renovierten Universitätsgebäude empfing uns die Online-Gruppe „Magdeburger Halbkugeln“ nicht nur zahlreich, sondern auch mit Blitzlichtgewitter und unzähligen Köstlichkeiten von Kartoffelsalat bis Kuchen. Bevor zur Tagesordnung übergegangen wurde, standen deshalb gemeinsames Schlemmen und informeller Plausch im Mittelpunkt.

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Nach einer Vorstellungsrunde (da wir Leipziger größtenteils neu für die Halbkugeln waren) begannen wir Löwen mit der Präsentation unseres laufenden Projektes „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – Ein Rundgang mit den Ohren durch Leipzig. Dafür spielten wir – nach einer ausführlichen Einführung, wie unsere inhaltlichen Ziele sind und wie wir diese umzusetzend in Angriff nehmen – zwei bereits grob fertige Audio-Beispiele vor. Mit Freude und Erleichterung beobachteten wir, wie aufmerksam gelauscht wurde und die Beiträge positive Rückmeldungen wie Schmunzeln und zustimmendes Nicken erhielten. Anschließend tauschten wir uns mit den Halbkugeln über die Inhalte sowie Form und Informationsgehalt aus, was uns in unserer Arbeit bestätigte und wiederholt aufzeigte, dass der Audioguide sowohl für eine jüngere, als auch ältere Zielgruppe bestens geeignet sein kann.

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Danach bekamen wir zunächst ein kürzlich abgeschlossenes Projekt der Halbkugeln zu sehen. Ein Werbefilm, den sie selbst schrieben, schauspielerten, drehten und schnitten – nach einer wahren Begebenheit. Ein erheiternder Spot, der uns viel Freude bereitete.
Derzeit arbeiten sie an einer eigenen Webseite, auf der sie ihre Inhalte, Projekte und Hintergründe vorstellen. Auch eine Kategorie „Kooperation“ ist geplant, auf dem Informationen zu unserem Medienclub ‒ und vielleicht auch ein Link zu unserem Blog ‒ zu finden sein werden. Wir sahen die bereits fertige vorläufige Version der Webseite, die sie mit Hilfe des Programms weebly erstellten und die auch schon online ist. Uns gefiel, dass sie schlicht, aber schick gehalten und einfach strukturiert ist und dass alles selbst gemacht (programmiert/fotografiert/geschrieben) wird. Für uns eine solche Seite anzulegen ‒ wie wir im Nachhinein diskutierten ‒ würde sich jedoch nicht anbieten, da wir projektbezogen arbeiten und dafür unser Blog bereits eine geeignete Form darstellt.

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Den Abschluss unserer kleinen Reise bildete – nachdem von jedem der schmackhaften Kuchen ein Stück schnabuliert worden war – der Besuch im Hundertwasserhaus, der „Grünen Zitadelle“, das wir zu Fuß erreichten, wodurch wir einen Blick auf die Stadt Magdeburg werfen konnten. Eine vom Wiederaufbau nach Kriegszerstörung geprägte Stadt, deren barocken Glanz nur noch erahnt oder in einzelnen Bauwerken bestaunt werden kann. Besonderer Blickfang bildete auf unserem Weg das Denkmal der Magdeburger Halbkugeln Otto von Guerickes.

Im Hundertwasserhaus erwartete uns ein für seine Materie brennender Führer, der uns Einblick in das Leben des österreichischen Künstlers Friedrich Stowasser und dessen Ansichten über Häute, Vernissage-Gestaltung und Architektur näher brachte und uns Zutritt zu einer Wohnung in der „Grünen Zitadelle“ gewährte – einen Mietvertrag schloss trotz der überzeugenden Ausführungen niemand ab. Stattdessen wurden wir zum Bahnhof geleitet und beendeten unseren schönen Ausflug mit der gemeinsamen Rückfahrt nach Leipzig.

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Für den wundervollen, anregenden und sehr unterhaltsamen Tag bedanken wir uns bei unseren Magdeburger Halbkugeln!
Auf ein baldiges Wiedersehen – dann in hiesigen Gefilden!

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Unser Besuch bei den „Magdeburger Halbkugeln“

14 Dez

Nach mehreren Anläufen war es soweit, am 07. Dezember 2010 starteten wir zum Gegenbesuch bei den „Magdeburger Halbkugeln“.

Die Sperrung der Autobahn an der Abfahrt Bernburg war im Reiseplan nicht vorgesehen und so kamen wir mit 90 Minuten Verspätung in Magdeburg an. Das Magdeburger Seniorenteam war vollzählig versammelt (und trotz unserer Verspätung noch nicht zu Eiszapfen erstarrt).

Mit einem Rundgang auf dem Gelände der Universität „Otto von Guericke“ begann unser Treffen. Die Ausführungen des Herrn Dr. Weikert über die Entwicklung der Universität waren sehr informativ. Es war für mich beeindruckend, wie sich die Universität im Laufe der Jahre erweitert hat. Von 1953 bis 1961 Hochschule für Schwermaschinenbau, 1961 umbenannt in Technische Hochschule mit dem Namen „Otto von Guericke“ und ab 1987 bis 1993 Technische Universität.

Nach dem Rundgang folgten wir der Einladung unserer Magdeburger Gastgeber zu Kaffee, Tee, Stolle, Kuchen, Plätzchen …. .

Beide Gruppen tauschten sich über die derzeit laufenden und geplanten Projekte aus.

Das die Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppen künftig intensiviert werden soll fand bei allen Teilnehmern Zustimmung. Über einen gemeinsamen Blog oder eine andere Internet-Plattform ist noch keine Entscheidung getroffen.

Für Mai 2011 wurde das nächste Treffen in Magdeburg vereinbart.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir den Weihnachtsmarkt in Magdeburg, klein aber fein.

Wir bedanken uns bei der Magdeburger Gruppe für dieses gelungene Treffen, für die herzliche Aufnahme und die sehr gute Bewirtung.