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„Ich höre was, was du nicht siehst“ – Ein Rundgang mit den Ohren durch Leipzig

24 Sep

24.09.2013

Machen Sie mit! – Wir starten unser neues Projekt „Ich höre was, was du nicht siehst – Erinnerungen in Leipzig“. Wir wollen einen ganz persönlichen Audioguide über Leipzig erstellen und bitten Sie um Ihre Unterstützung.

Ziel ist die Bewahrung Ihrer Erinnerungen. Wir suchen Geschichten und Anekdoten zu Gebäuden, Straßen und Plätzen im Zentrum von Leipzig, die heute in einer anderen Funktion existieren oder ihr Aussehen verändert haben. Geschichten, die nur Sie erzählen können.

Egal, ob jung, ob alt, geboren in Leipzig oder zugezogen – wir würden uns gerne mit Ihnen treffen und Ihre Erzählungen aufzeichnen. Die Tonbänder mit Ihren Geschichten werden von uns geschnitten. Der fertige Beitrag wird mit Ihnen diskutiert und von Ihnen abgenommen. Aus allen Beiträgen wird ein Audioguide zusammengestellt, der einen anderen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart der Stadt bietet – ein Rundgang mit den Ohren durch Leipzig.

Wir freuen uns darauf, mit Ihrer Hilfe den Audioguide zu gestalten.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

Leipziger Löwen
Caroline Baetge
caroline.baetge@uni-leipzig.de
Tel.: 0341 / 97 35 851

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Premierenfeier für die Ehrenamt-Clips

11 Sep

Die Premiere unserer Video-Clips zum Thema Ehrenamt stand unter dem Motto „Hollywood“. Am 06. September fand sie in der Leipziger Kneipe „Die Rumpelkammer“ statt. Doch bevor an diesem schönen Ort gefeiert werden konnte, waren alle geladenen Gäste zum Augustusplatz bestellt worden. Denn hier startete eine Sonderfahrt mit der Straßenbahn. Extra für die Premiere stellten die Leipziger Verkehrsbetriebe eine Straßenbahn bereit. Hintergrund dieser besonderen Fahrt, die uns zwei Mal um den leipziger Innenstadtring führte, war natürlich, dass die Clips im Fahrgast-TV zu sehen sind. So konnten die Clips schon vor der offiziellen Premiere von den Gästen am authentischen Ausstrahlungsort geschaut werden.

An der Rumpelkammer angekommen wurde für den Regisseur und die ProtagonistInnen der Clips der „Rote Teppich“ ausgerollt. Von Blitzlichgewitter begleitet betraten sie die „Rumpelkammer“. Moderator August Geyler führte durch das Programm, begleitet wurde die Präsentation der Clips von Interviews mit den Darstellerinnen und dem Darsteller. Und bei einer „Hollywood“-Premiere durften Autogrammkarten natürlich nicht fehlen.

Es war ein gelungener Abend mit vielen Gästen – besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der Magdeburger Halbkugeln, tollen DarstellerInnen und einer Menge Spaß. Das macht sicher Appetit auf Ehrenamt. Die Clips gibt es hier zu sehen.

Fotos vom Premierenabend von Eva Kell:

Hören Sie hier außerdem einen Beitrag von mephisto 97,6, dem Lokalradio der Universität Leipzig. Reporterin Karen Lemme war auf der Premierenfeier zu Gast und berichtete am nächsten Tag im Morgenmagazin „Faustschlag“.

Appetit auf Ehrenamt – Start der Dreharbeiten

13 Jul

Seit April 2012 arbeiten wir in Kooperation mit der Stiftung Bürger für Leipzig an drei Video-Clips, die Seniorinnen und Senioren dazu anregen sollen, darüber nachzudenken, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die Ideen standen Ende Juni fest und konnten nun umgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit dem belgischen Regisseur Piet Eekman fanden vom 10. bis zum 12. Juli 2012 die Dreharbeiten statt. Jeden Tag wurde ein Clip “abgedreht”. Dank des großen  Engagements aller Gruppenmitglieder kamen wir gut voran.

Wovon die Clips genau handeln, das wird noch nicht verraten. Hier bekommen Sie aber schon einmal einen kleinen Einblick in unsere Dreharbeiten:

Fotos von Eva Kell, Karena Walter & Friederike Blum

 

Außerdem besuchte uns das Fernsehen bei den Dreharbeiten. Hier der Beitrag von info.tv Leipzig:

Was heißt schon alt? Unsere Ausstellung als Online-Galerie

11 Jun

Am 16. Dezember 2011 fand die Finissage zu unserer Ausstellung statt. Zahlreiche Interessierte besuchten die Januar-Galerie in Leipzig-Gohlis. Großen Anklang fanden die von den Leipziger Löwinnen und Löwen erarbeitet Inhalte auch nach dem Ende der Ausstellung. Die Idee, die Inhalte von „Was heißt schon alt? – Eine Ausstellung“ online verfügbar zu machen, wurde von Karoline Langwieler, einer Studentin der Universität Leipzig, umgesetzt. Unterstützt wurde sie von Kristina Diener (kreative Arbeit) und Thomas Stangneth (technische Umsetzung).

Link zur Online-Galerie „Was heißt schon alt?“

Die multimodale und multimediale Ausstellung ‚Was heißt schon alt?’ thematisiert das Altwerden in Differenz zu gesellschaftlichen Alter(n)sdiskursen und kulturellen Alter(n)sbildern und ermöglicht auf diese Weise einen differenzierteren Blick auf einen Prozess, der uns von Jung an begleitet.

Indem die Mitglieder des Medienclubs Leipziger Löwen zeigen, was es für sie persönlich bedeutet, älter zu werden oder schon alt zu sein, offenbart sich dies zugleich als ästhetischer Widerstand gegen die omnipräsent verkündeten Imperative eines multimedial agierenden Seniorenmarketings. Dabei beschränkt sich die Auseinandersetzung nicht allein auf den visuellen Ausdruck, sondern bezieht alle Sinne ein: Wie sieht das Alter aus, wie klingt und riecht es und wie fühlt es sich an?

Jenseits der  Offerten von Kosmetik-, Pharma- und Modeindustrie zeigt sie, dass sich Körperlichkeit wie Lebensperspektiven fortwährend verändern und hinterfragt dieses von andauernder Veränderung geprägte Sein: Wie lebt es sich in dem Körper, den ich schon mein ganzes Leben lang kenne und der sich doch stetig verändert? Was bedeutet es, wenn die Ohren ermüden und die Welt immer leiser klingt? Was bedeutet Schönheit, wenn diese letztlich nur mehr als Trendhascherei und jugendliche Unversehrtheit verstanden wird? Dabei schöpft sie sinnlichen Genuss aus dem Spiel mit Klischees und Rollenzuweisungen und veranschaulicht doch ebenso sorgenvoll die Ambivalenzen und Schwierigkeiten im Umgang mit anderen wie auch uns selbst. Ihre Fundstücke sind Material für Neues: subversive, irritierende, provozierende wie erheiternde Ein- und Aussichten in und auf ein generationsübergreifendes Thema.

Was heißt schon alt?

9 Okt

Eine generationenübergreifende Ausstellung des Medienclubs „Leipziger Löwen“

Eröffnung am 18.11.11, 18 Uhr in der „Galerie Januar“

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Unkonventionelle Ausstellungen gibt es viele, aber eine, die von mehreren Generationen gemeinsam gestaltet wurde? Genau dies ist das aktuelle Projekt des Medienclubs „Leipziger Löwen“.  Wir haben das Thema „Alterskonstruktionen“ zum Inhalt unserer Ausstellung erklärt und dafür die vielfältigen Facetten des „Neuen Alters“ ergründet.

In der Werbe- und Konsumindustrie herrschen schon seit langem zwei Bilder von Senioren vor: Der agile, gebildete und junggebliebene „Best Ager“ sowie der gebrechliche, nicht mehr entscheidungsfähige Senior. Dass beides nicht der Wahrheit entspricht und lebenslanges Lernen auch anders geht, beweisen die Leipziger Löwen, die ihre Sichtweisen mithilfe von Computer und Internet darstellen, aber auch mit konventionellen Medien.

In unserem neuen Projekt – der Ausstellung „Was heißt schon alt“ – arbeiten wir das Thema „Alterskonstruktionen bzw. Alter(n)sbilder“ multimedial auf. Und nicht nur das: Im Ausstellungsprojekt beschränkt sich die Redaktion nicht allein auf den visuellen Ausdruck, sondern bezieht alle Sinne ein: Wie sieht das Alter aus, wie klingt und riecht es und wie fühlt es sich an? Diese Fundstücke können mal subversive, aber auch irritierende, provozierende oder erheiternde Ein- und Aussichten liefern.

Für das unkonventionelle Projekt gibt es zwei Anlässe: Neben der Entdeckung der Alten durch die Wirtschaft ist dies auch der demographische Wandel. Dieser hat die Bevölkerungspyramide auf den Kopf gestellt. Besonders in Sachsen macht sich die Alterung der Gesellschaft bemerkbar. Hier wird der Altersdurchschnitt von schon jetzt 44,4 Jahren bis 2020 auf 49 Jahre ansteigen.

In der Ausstellung können sich Besucher ihr eigenes Bild vom Alter machen, ihre und fremde Sichtweisen überprüfen und mit der Frage auseinandersetzen: Was heißt schon alt?

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am 18. November in der „Januar Galerie“ in Gohlis.

„Was heißt schon alt“

Zeitraum: 19.11. bis 16.12.2011

Vernissage: 18. November 2011, 18 Uhr

Finissage: 16. Dezember 2011, 18 Uhr

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Freitag: 17-19 Uhr

Samstag: 12 Uhr bis Veranstaltungsende

Sonntag: 12-18 Uhr

Individuelle Besichtigungstermine sind auch nach Absprache möglich!

Veranstaltungen:

26.11. (Sa), 18 Uhr: Lesung mit Gisela Dormann – Texte über das Alter(n)

03.12. (Sa), 18 Uhr: Filmvorführung mit Piet Eekman – Die Männer meiner Oma (1998) , anschließend Publikumsgespräch mit dem Regisseur

10.12. (Sa), 18 Uhr:  Vortrag von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel – Altersselbstbilder berühmter Künstler: Caravaggio, Goya, El Greco, Rembrandt

11.12. (So), 15 Uhr: Großmutter mit Enkelinnen im Dialog – mit Helga, Uta und Ines Rahn

Ort: Januar Galerie, Sassstraße 44, 04157 Leipzig (Gohlis)


Ansprechpartner: Caroline Baetge (caroline.baetge@uni-leipzig.de)

Hier finden Sie ein Presskit mit Pressemitteilung (lang und kurz) sowie Bildmaterial: Presskit – Was heißt schon alt?

Für weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir allen Interessenten gern zu Verfügung!