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Der Stadtrundgang schreitet voran: mit dem Seniorenkolleg und App-Workshops für Jung und Alt

4 Mrz

04.03.2015

Neuer Kooperationspartner: Seniorenkolleg

Im Rahmen unserer Teilnehmerwerbung fanden wir mit dem Seniorenkolleg der Universität Leipzig unter der Leitung von Caterina Hein einen tollen neuen Kooperationspartner. Wir durften unser Projekt und unsere Gruppe zweimal vor ca. 800 Senioren vorstellen, was uns zwar kurzfristig weiche Knie, langfristig jedoch viele neue Mitglieder bescherte.
So sind wir nun wieder eine große Gruppe an alten und jungen Löwen, die sich nach und nach gegenseitig kennenlernt und zu einer Gemeinschaft zusammenfindet.

Die App-Workshops

In den letzten Wochen und Monaten (seit November) waren wir nicht nur damit beschäftigt, uns gegenseitig kennen zu lernen, sondern arbeiteten emsig an unserem Audiguide.
In Kleingruppen fanden wir mit „Text und Recherche“, „Grafik und Design“, „Fotographie und Film“, sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ thematische Schwerpunkte, bei denen sich alle in ihren Stärken zu Hause fühlen können. Im Rahmen unseres Projekts machten wir uns auf diese Weise intensiver als bisher Gedanken um die Umsetzung unserer Audioguide-App.
Wir gewannen weitere Interviewpartner und lernten solch narrative Interviews zu führen.

Unsere Löwin Katharina stellte den Kontakt zur App-Entwickler-Agentur zwei.null her, deren Geschäftsführer Dennis sich uns als App-Experte nicht allein zur Unterstützung, sondern sogar zur Programmierung und somit Umsetzung der Audioguide-App bereit erklärte.

Die Löwen beim App-Workshop mit Dennis von zwei.null

Die Löwen werden von Dennis von zwei.null in das Mysterium Apps eingeführt

So kam es, dass wir in den letzten beiden Löwen-Sitzungungen von Dennis eine Einführung in Apps und die App-Entstehung erhielten, was trotz geringer und teilweise sogar fehlender Vorkenntnisse seitens unserer Löwen, dennoch oder gerade deswegen ein spannendes Erlebnis für beide Seiten darstellte.
Interessiert wurde zugehört, mitgeschrieben, Fragen gestellt und dem Seminarleiter Beispiele gegeben, die ihm sehr gefielen. Dennis schaffte es, uns ohne Fachchinesisch und in komprimiertester Form zu kleinen App-Entwicklern zu befähigen.

Nun heißt es für uns arbeiten, arbeiten, arbeiten. Wir brennen darauf, unsere Ideen umzusetzen.

 

„Ich höre was, was du nicht siehst“ – Ein Rundgang mit den Ohren durch Leipzig

24 Sep

24.09.2013

Machen Sie mit! – Wir starten unser neues Projekt „Ich höre was, was du nicht siehst – Erinnerungen in Leipzig“. Wir wollen einen ganz persönlichen Audioguide über Leipzig erstellen und bitten Sie um Ihre Unterstützung.

Ziel ist die Bewahrung Ihrer Erinnerungen. Wir suchen Geschichten und Anekdoten zu Gebäuden, Straßen und Plätzen im Zentrum von Leipzig, die heute in einer anderen Funktion existieren oder ihr Aussehen verändert haben. Geschichten, die nur Sie erzählen können.

Egal, ob jung, ob alt, geboren in Leipzig oder zugezogen – wir würden uns gerne mit Ihnen treffen und Ihre Erzählungen aufzeichnen. Die Tonbänder mit Ihren Geschichten werden von uns geschnitten. Der fertige Beitrag wird mit Ihnen diskutiert und von Ihnen abgenommen. Aus allen Beiträgen wird ein Audioguide zusammengestellt, der einen anderen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart der Stadt bietet – ein Rundgang mit den Ohren durch Leipzig.

Wir freuen uns darauf, mit Ihrer Hilfe den Audioguide zu gestalten.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

Leipziger Löwen
Rebekka Haubold
rebekka.haubold(at)uni-leipzig.de
Tel.: 0341 / 97 35 851

3. Preis beim bundesweiten Ideenwettbewerb „Brücken bauen zwischen den Generationen“

25 Feb

Unsere, in der Zusammenarbeit mit der Stiftung „Bürger für Leipzig“ entstandenen, Clips zum Thema Ehrenamt wurden im Rahmen des bundesweiten Ideenwettbewerbs „Brücken bauen zwischen den Generationen“, der von der Herbert-Quandt Stiftung und der Initiative Bürgerstiftungen ausgetragen wird, mit dem 3. Preis ausgezeichnet.
Am 20. Februar 2013 konnten wir gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung und dem belgischen Regisseur Piet Eekman die Urkunde entgegennehmen.

Foto: Herbert-Quandt Stiftung

Foto: Herbert-Quandt Stiftung

Auf der Preisverleihung lief auch der Video, das eine berliner Filmproduktionsfirma über unser Projekt gedreht hatte. Zu sehen ist darin auch eine Frau, die durch die Clips den Anstoß bekam, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Medienpädagogischer Preis der Sächsischen Landesmedienanstalt

3 Dez

Am 26.11.2012 hat das sächsiche Kultusministerium in Kooperation mit der SLM den alljährlichen ‚Medienpädagogischen Preis‘ vergeben. Der Medienclub Leipziger Löwen erhielt eine der höchsten Auszeichnungen: In der Kategorie ’nicht-schulische Antragssteller‘ wurde unsere Arbeit, die auch auf dieser Webseite dokumentiert ist, mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Eine kleine Dellegation fuhr nach Dresden, um stellvertretend für alle Löwinnen und Löwen die Urkunde entgegenzunehmen.

Preisverleiung SLM

Mehr Informationen finden Sie auch hier, auf der Seite der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung der Universität Leipzig.

Präsentation der Ehrenamt-Clips

5 Okt

Vergangene Woche fuhren Erika und Friederike als Vertretung des Medienclubs Leipziger Löwen nach Bielefeld. Dort fand die Präsentation der Projekte, die im Rennen um den Preis der Initiative Bürgerstiftungen und der Herbert Quandt-Stiftung sind, statt. Gemeinsam mit Angelika Kell und Regina Liebold von der Stiftung Bürger für Leipzig und dem Regisseur Piet Eekman stellten wir die Clips vor. Dem Publikum gefielen die Clips sehr, einige Gäste anderer Stiftungen nahmen sich die Clips sogar mit, um sie in ihren Städten im Straßenbahn-Fernsehen zu zeigen. Auch in Brüssel sollen die Clips bald laufen!

Diese Wirkung freut uns sehr, denn so erreichen wir unser Ziel:

Wir machen Appetit auf Ehrenamt!

Premierenfeier für die Ehrenamt-Clips

11 Sep

Die Premiere unserer Video-Clips zum Thema Ehrenamt stand unter dem Motto „Hollywood“. Am 06. September fand sie in der Leipziger Kneipe „Die Rumpelkammer“ statt. Doch bevor an diesem schönen Ort gefeiert werden konnte, waren alle geladenen Gäste zum Augustusplatz bestellt worden. Denn hier startete eine Sonderfahrt mit der Straßenbahn. Extra für die Premiere stellten die Leipziger Verkehrsbetriebe eine Straßenbahn bereit. Hintergrund dieser besonderen Fahrt, die uns zwei Mal um den leipziger Innenstadtring führte, war natürlich, dass die Clips im Fahrgast-TV zu sehen sind. So konnten die Clips schon vor der offiziellen Premiere von den Gästen am authentischen Ausstrahlungsort geschaut werden.

An der Rumpelkammer angekommen wurde für den Regisseur und die ProtagonistInnen der Clips der „Rote Teppich“ ausgerollt. Von Blitzlichgewitter begleitet betraten sie die „Rumpelkammer“. Moderator August Geyler führte durch das Programm, begleitet wurde die Präsentation der Clips von Interviews mit den Darstellerinnen und dem Darsteller. Und bei einer „Hollywood“-Premiere durften Autogrammkarten natürlich nicht fehlen.

Es war ein gelungener Abend mit vielen Gästen – besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der Magdeburger Halbkugeln, tollen DarstellerInnen und einer Menge Spaß. Das macht sicher Appetit auf Ehrenamt. Die Clips gibt es hier zu sehen.

Fotos vom Premierenabend von Eva Kell:

Hören Sie hier außerdem einen Beitrag von mephisto 97,6, dem Lokalradio der Universität Leipzig. Reporterin Karen Lemme war auf der Premierenfeier zu Gast und berichtete am nächsten Tag im Morgenmagazin „Faustschlag“.

Appetit auf Ehrenamt – Start der Dreharbeiten

13 Jul

Seit April 2012 arbeiten wir in Kooperation mit der Stiftung Bürger für Leipzig an drei Video-Clips, die Seniorinnen und Senioren dazu anregen sollen, darüber nachzudenken, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die Ideen standen Ende Juni fest und konnten nun umgesetzt werden. In Zusammenarbeit mit dem belgischen Regisseur Piet Eekman fanden vom 10. bis zum 12. Juli 2012 die Dreharbeiten statt. Jeden Tag wurde ein Clip “abgedreht”. Dank des großen  Engagements aller Gruppenmitglieder kamen wir gut voran.

Wovon die Clips genau handeln, das wird noch nicht verraten. Hier bekommen Sie aber schon einmal einen kleinen Einblick in unsere Dreharbeiten:

Fotos von Eva Kell, Karena Walter & Friederike Blum

 

Außerdem besuchte uns das Fernsehen bei den Dreharbeiten. Hier der Beitrag von info.tv Leipzig:

Was heißt schon alt? Unsere Ausstellung als Online-Galerie

11 Jun

Am 16. Dezember 2011 fand die Finissage zu unserer Ausstellung statt. Zahlreiche Interessierte besuchten die Januar-Galerie in Leipzig-Gohlis. Großen Anklang fanden die von den Leipziger Löwinnen und Löwen erarbeitet Inhalte auch nach dem Ende der Ausstellung. Die Idee, die Inhalte von „Was heißt schon alt? – Eine Ausstellung“ online verfügbar zu machen, wurde von Karoline Langwieler, einer Studentin der Universität Leipzig, umgesetzt. Unterstützt wurde sie von Kristina Diener (kreative Arbeit) und Thomas Stangneth (technische Umsetzung).

Link zur Online-Galerie „Was heißt schon alt?“

Die multimodale und multimediale Ausstellung ‚Was heißt schon alt?’ thematisiert das Altwerden in Differenz zu gesellschaftlichen Alter(n)sdiskursen und kulturellen Alter(n)sbildern und ermöglicht auf diese Weise einen differenzierteren Blick auf einen Prozess, der uns von Jung an begleitet.

Indem die Mitglieder des Medienclubs Leipziger Löwen zeigen, was es für sie persönlich bedeutet, älter zu werden oder schon alt zu sein, offenbart sich dies zugleich als ästhetischer Widerstand gegen die omnipräsent verkündeten Imperative eines multimedial agierenden Seniorenmarketings. Dabei beschränkt sich die Auseinandersetzung nicht allein auf den visuellen Ausdruck, sondern bezieht alle Sinne ein: Wie sieht das Alter aus, wie klingt und riecht es und wie fühlt es sich an?

Jenseits der  Offerten von Kosmetik-, Pharma- und Modeindustrie zeigt sie, dass sich Körperlichkeit wie Lebensperspektiven fortwährend verändern und hinterfragt dieses von andauernder Veränderung geprägte Sein: Wie lebt es sich in dem Körper, den ich schon mein ganzes Leben lang kenne und der sich doch stetig verändert? Was bedeutet es, wenn die Ohren ermüden und die Welt immer leiser klingt? Was bedeutet Schönheit, wenn diese letztlich nur mehr als Trendhascherei und jugendliche Unversehrtheit verstanden wird? Dabei schöpft sie sinnlichen Genuss aus dem Spiel mit Klischees und Rollenzuweisungen und veranschaulicht doch ebenso sorgenvoll die Ambivalenzen und Schwierigkeiten im Umgang mit anderen wie auch uns selbst. Ihre Fundstücke sind Material für Neues: subversive, irritierende, provozierende wie erheiternde Ein- und Aussichten in und auf ein generationsübergreifendes Thema.

Was heißt schon alt?

9 Okt

Eine generationenübergreifende Ausstellung des Medienclubs „Leipziger Löwen“

Eröffnung am 18.11.11, 18 Uhr in der „Galerie Januar“

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Unkonventionelle Ausstellungen gibt es viele, aber eine, die von mehreren Generationen gemeinsam gestaltet wurde? Genau dies ist das aktuelle Projekt des Medienclubs „Leipziger Löwen“.  Wir haben das Thema „Alterskonstruktionen“ zum Inhalt unserer Ausstellung erklärt und dafür die vielfältigen Facetten des „Neuen Alters“ ergründet.

In der Werbe- und Konsumindustrie herrschen schon seit langem zwei Bilder von Senioren vor: Der agile, gebildete und junggebliebene „Best Ager“ sowie der gebrechliche, nicht mehr entscheidungsfähige Senior. Dass beides nicht der Wahrheit entspricht und lebenslanges Lernen auch anders geht, beweisen die Leipziger Löwen, die ihre Sichtweisen mithilfe von Computer und Internet darstellen, aber auch mit konventionellen Medien.

In unserem neuen Projekt – der Ausstellung „Was heißt schon alt“ – arbeiten wir das Thema „Alterskonstruktionen bzw. Alter(n)sbilder“ multimedial auf. Und nicht nur das: Im Ausstellungsprojekt beschränkt sich die Redaktion nicht allein auf den visuellen Ausdruck, sondern bezieht alle Sinne ein: Wie sieht das Alter aus, wie klingt und riecht es und wie fühlt es sich an? Diese Fundstücke können mal subversive, aber auch irritierende, provozierende oder erheiternde Ein- und Aussichten liefern.

Für das unkonventionelle Projekt gibt es zwei Anlässe: Neben der Entdeckung der Alten durch die Wirtschaft ist dies auch der demographische Wandel. Dieser hat die Bevölkerungspyramide auf den Kopf gestellt. Besonders in Sachsen macht sich die Alterung der Gesellschaft bemerkbar. Hier wird der Altersdurchschnitt von schon jetzt 44,4 Jahren bis 2020 auf 49 Jahre ansteigen.

In der Ausstellung können sich Besucher ihr eigenes Bild vom Alter machen, ihre und fremde Sichtweisen überprüfen und mit der Frage auseinandersetzen: Was heißt schon alt?

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am 18. November in der „Januar Galerie“ in Gohlis.

„Was heißt schon alt“

Zeitraum: 19.11. bis 16.12.2011

Vernissage: 18. November 2011, 18 Uhr

Finissage: 16. Dezember 2011, 18 Uhr

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Freitag: 17-19 Uhr

Samstag: 12 Uhr bis Veranstaltungsende

Sonntag: 12-18 Uhr

Individuelle Besichtigungstermine sind auch nach Absprache möglich!

Veranstaltungen:

26.11. (Sa), 18 Uhr: Lesung mit Gisela Dormann – Texte über das Alter(n)

03.12. (Sa), 18 Uhr: Filmvorführung mit Piet Eekman – Die Männer meiner Oma (1998) , anschließend Publikumsgespräch mit dem Regisseur

10.12. (Sa), 18 Uhr:  Vortrag von Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel – Altersselbstbilder berühmter Künstler: Caravaggio, Goya, El Greco, Rembrandt

11.12. (So), 15 Uhr: Großmutter mit Enkelinnen im Dialog – mit Helga, Uta und Ines Rahn

Ort: Januar Galerie, Sassstraße 44, 04157 Leipzig (Gohlis)


Ansprechpartner: Caroline Baetge (caroline.baetge@uni-leipzig.de)

Hier finden Sie ein Presskit mit Pressemitteilung (lang und kurz) sowie Bildmaterial: Presskit – Was heißt schon alt?

Für weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir allen Interessenten gern zu Verfügung!